Rezension: Lena Sander – Memory Effekt


lena-saner-memory-effekt-kurzMia dachte ihren Traummann geheiratet zu haben, doch der geliebte Ehemann entpuppt sich bald als grausames Ekel und macht der jungen Frau das Leben zur Hölle. Nach der längst überfälligen Trennung entdeckt sie ihre eigene Todesanzeige in der Zeitung und vermutet ihren Ex dahinter.
Lindas Ehemann fällt nach einem schweren Unfall ins Koma und bringt das Leben der Psychiaterin ins Wanken. Zusätzlich fühlt sie sich beobachtet und bedroht.
Was haben die Ehemänner für Geheimnisse? Werden Linda und Mia wieder glücklich?

Nach „Zersetzt“ und „Exitus“ erschien jetzt der dritte Thriller der Autorin Lena Sander: „Memory Effect“ Und dieses Mal klang der Klappentext für mich noch spannender und dramatischer als bei den anderen Beiden und da ich von den ersten beiden Büchern schon nicht enttäuscht wurde, wusste ich, dass ich unbedingt zuschlagen musste. Weiterlesen

Rezension: Greta Schneider, Andreas Adlon – Sushi zum Frühstück


Kurzweilige Liebesgeschichtesushi

Natalie schreibt eifrig an einer Arbeit für ihr Jura-Examen und braucht dringend Ruhe. Doch der neue Nachbar Christoph in der Wohnung über ihr bringt sie zur Weißglut. Er übt auf seiner Violine ständig das gleiche Stück, poltert in der Wohnung mit Gegenständen und lässt nachts sein Bett gerne mal quietschen. Dazu ist er noch so unverschämt gut gelaunt. Christoph findet Gefallen an dem aufbrausenden Temperament der rassigen Natalie und versucht mit seinem Charme, seine kratzbürstige Nachbarin aus der Reserve zu locken.

Buchtipp der Woche: Brett McBean – Die Verdammten


die verdammtenBrett McBean gehört zu den beliebtesten Schriftstellern in der Festa-Verlags-Fangemeinde. Im April erscheint ein neues Horror-Taschenbuch des Amerikaners und holt Endzeit-Stimmung ins Wohnzimmer.

Inhalt:

Kämpfe oder sterbe!

Beth Milburn will mit ihrer Tochter nach einem Shopping-Trip die Tiefgarage des Einkaufszentrums verlassen, als es passiert: Bäume brechen durch den Beton und verwandeln das Parkdeck in einen dichten Urwald. Der Weg nach draußen ist abgeschnitten.
Als niemand zur Hilfe kommt, ahnen die Eingeschlossenen, dass ganze Landstriche von der rätselhaften Naturkatastrophe betroffen sind – möglicherweise sogar die ganze Welt.
So ist es tatsächlich: Das Recht des Stärkeren regiert. Wer sich nicht anpasst, stirbt. Mordende Banden streifen durch die Wildnis. Menschen werden zu Raubtieren, und ein gnadenloser Kampf ums Überleben in der neuen Weltordnung beginnt. (Quelle: Festa Verlag)

Brett McBean – Die Verdammten
Festa Verlag
592 Seiten
€ 13,95

Leseprobe! 

Rezension: Andreas Adlon – Tod im Netz


adlonReal und spannend

Im Schlosspark in Oldenburg wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Kommissar Paul Schweigert, versetzt aus dem schönen Frankfurt, nimmt sich den Fall vor. Gemeinsam mit seiner Kollegin Lisbeth Eicken verfolgen sie die Spuren, die sie zu einem zwielichtigen Club führen, der junge, blonde Frauen auf Facebook für besondere Abende sucht.

„Tod im Netz“ ist mein erster Krimi des Autors Andreas Adlon. Und ich muss gleich vorweg gestehen, es wird definitiv nicht mein letzter gewesen sein.
Der Autor erzählt eine spannende Geschichte, wie sie aktueller nicht sein könnte. Vermehrt lernen sich Menschen über Facebook und Co kennen, lassen sich gern durch Geschriebenes hinreißen und werden unvorsichtig. Und da hat sicherlich jeder bereits eine Erfahrungen machen müssen.
Die Hauptcharaktere sind mir sympathisch und wirken sehr natürlich, beide Kommissare leben und lieben ihre Arbeit, kämpfen allerdings auch mit den alltäglichen Problemen wie Familie oder Singledasein. Die Story wirkt ebenso real und könnte in jeder Stadt passieren.
Gut gefallen hat mir, dass der Autor verschiedene Fährten legt und ich wirklich bis zum Schluss keine Ahnung hatte, wer der Täter hätte sein können. Zu dem spannenden Aufbau kam auch noch der flüssige Schreibstil. Es gab keine langweiligen Pausen. So las ich das Buch in einem Rutsch begeistert durch. Der Alltag blieb hinter mir.

Fazit: Sehr realer, spannender Thriller mit ermahnendem Hintergrundgedanken. Absolute Leseempfehlung von mir!

5/5

Andreas Adlon – Tod im Netz
Kindle Edition
ca. 212 Seiten
Derzeit: € 0,99 sonst € 2,99

Rezension: Carmen Weinand – In Dir


in-dir1Carmen Weinand kennt unter den Bloggern fast jeder. Auf ihrem Blog Horror and more stellt sie immer wieder unglaubliche, gruslige und blutige Bücher aus dem Horror- und Thrillergenre vor. Jetzt hat sie selber zur Feder gegriffen und 3 Kurzgeschichten in einem Band verfasst. Und selbstverständlich konnte ich mir das als Bloggerkollegin nicht entgehen lassen. Ich war gespannt, was und wie sie schreibt.

Mit „In ihr“ startet der Band:
Mike und Jen sind schon länger ein paar, alles scheint in Ordnung, doch Jen verändert sich und dann kommt die Nacht, die die heile Welt komplett zerstört.
Carmen konnte mich von der ersten Seite an fesseln, toller Schreibstil, viel Spannung und nervenaufreibenden Szenen. Und ziemlich gruslig. Ich mochte nicht an Mikes Stelle im Bett mit Jen liegen. Gänsehautgarantie!

„Freakbook“ heißt die zweite Geschichte.
Seit ihr schon mal im sozialen Netzwerk unetrwegs gewesen, und jemand hat euch mit sinnlosen oder ständig kritischen Kommentaren genervt? Ihr hättet demjenigen am liebsten nicht nur Rache geschworen, sondern sie auch umgesetzt? Auf Freakbook geht das.
Schnelle, rasante Geschichte, die zeigt, wie beeinflussbar der Mensch ist, wenn er ein wenig nach Rache aus ist und sich immer weiter dazu verleiten lässt Böses zu tun, um anderen zu schaden. Aber wie es meistens so ist: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Hier bedient uns Carmen mit klassischen Horror- und Thrillelementen.

Jenna
Wer meint „In ihr“ ist eine abgeschlossene Geschichte, der wird jetzt eines besseren belehrt.
„Jenna“ ist die Fortsetzung von „In ihr“.
Mike fühlt sich in seinem gegenwärtigen „Gefängnis“ sicher, bis ihm seine Intuition ein schlechtes Zeichen sendet und mit diesem kommt Jen.
Ich kann diese Geschichte nur mit folgenden Worten beschreiben: herrlich böse, blutig und schaurig schön.

Fazit: Die ersten Gehversuche von Carmen Weinand als Autorin sind ihr hervorragend gelungen. Sie konnte mich mit den Geschichten definitiv begeistern und man merkte einfach, dass sie sich in den letzten Jahren ausgiebig mit Horror- und Thrillerliteratur auseinandergesetzt hat und dass sie beim Schreiben viel Spaß hatte. Ich hoffe sie greift bald wieder zu Stift und Papier und bietet den Lesern mehr von ihrer unheimlichen, grusligen und blutigen Fantasie.

5/5

Carmen Weinand – In Dir
Verlag: Amrûn Verlag Jürgen Eglseer
Kindle Edition
€ 1,49

Rezension: Lena Sander – Zersetzt


Zersetzt---Thriller-B00FKUFVGS_xxlSpannend, mit einem interssanten Thema

Julias Vater leidet an einer mysteriösen Krankheit und wird kurzerhand in ein Krankenhaus eingeliefert. Innerhalb kürzester Zeit tauchen weitere Fälle auf. Die Journalistin stellt zusammen mit ihrem Kollegen Felix Nachforschungen an und bald decken sie eine haarsträubende und schockierende Geschichte auf.

Die Grundidee des Buches basiert auf wahren Begebenheiten, auf die Autorin Lena Sander während ihren Recherchen stieß. Das macht das Buch auch so interessant und lesenswert. Schnell taucht der Leser in die Geschichte ein und ebenso schnell wird klar um welches Thema es geht: Kunstfehler in der Medizin.
Ein spannendes Thema, das sicherlich mehr Menschen interessiert und mit dem einige eventuell bereits selbst Erfahrung gemacht haben.
Also verfolgte ich gespannt die Geschichte um Julia und ihren Vater, ich war neugierig, wie die Autorin diese Problematik bearbeitet. Sie schreibt sehr flüssig, es gibt keine großen Ausschweifungen, nicht zu viele Personen, sodass man wirklich sehr gut den Überblick behält.
Allerdings war sie mir teilweise in den Handlungen etwas zu hastig, z.B. die Romanze zwischen Julia und Robert ging mir einfach zu schnell. Aber das ist jetzt kein Minuspunkt.
Mit ihrem tollen Schreibstil fesselte sie mich einfach an das Buch und beim Lesen wurde mir bewusst, dass es einen selber auch einmal treffen könnte.

Fazit: Tolles Buch mit einer erschreckenden Geschichte, die wachrüttelt und zum Nachdenken anregt. Es ist rasant und mit sehr vielen spannenden Momenten bestückt. Mir hat es sehr gut gefallen.

 4/5

Zur Autorin:

Die Autorin Lena Sander lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in Freiburg, am Fuße des Schwarzwaldes. Sie ist in den wilden 60ern geboren und liebt Bücher, Kunst und Musik. Unter anderem Namen sind bereits mehrere Ratgeber und Kurzgeschichten erschienen, die meist mit einem Augenzwinkern, in die humorvolle Schublade gehören.

Lena Sander – Zersetzt
Kindle Edition
€ 2,99

Rezension: Edward Lee – Bighead


Das „Ding“ kommt!

Nach dem Tod seines „Großvaters“ ist Bighead ganz allein im Wald. Die Vorräte an Fleisch und anderen Lebensmitteln sind aufgebraucht. Opa hat ihm immer von der „Welt da draussen“ berichtet. Jetzt ist es wohl soweit, er macht sich auf den Weg und hinterlässt dabei eine Spur voller Blut und Grauen.bighead

 Edward Lee gilt als Autor für die ganz extremen Sachen. Gut, bei „Haus der bösen Lust“ konnte ich schon einen Einblick in das Schaffen gewinnen und fand es noch nicht ganz so hart, wie die Warnungen es beschrieben. Mit „Bighead“ aber hat er bis jetzt alles übertroffen an Ekel und Pornographie, was ich jemals gelesen habe. Bereits zu Beginn zieht es dem Leser die Schuhe aus. Und hier dachte ich mir schon: Soll ich das wirklich weiterlesen? Einige Rezensionen beschrieben das Buch wie einen Autounfall. Man muss einfach hinsehen, auch wenn es noch so erschütternd oder eklig sein mag.
So ging es auch mir mit diesem Buch. Meine Augen flogen über die Seiten, meine Vernunft war schockiert, angewidert und ermahnte mich zum aufhören. Aber da der Autor hin und wieder auch mal seichte Kapitel einbaut, gewann ich zu den bizarren und grausamen Schilderungen immer wieder ein bisschen Abstand. Das war wahrscheinlich auch der Grund, warum ich es bis zum Schluss durchgehalten habe. Weiterlesen