Buchtipp der Woche: Inge Löhnig – Sieh nichts Böses


IngeVon Beginn an bin ich ein großer Fan der Kommissar Dühnfort-Reihe und jedes Buch hab ich regelrecht verschlungen. Umso mehr freut es mich, dass am Freitag, den 16.06.2017, der achte Fall des sympathischen Münchners erscheint. Was wir ihn erwarten?

Inhalt:

Der Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort ist glücklich wie nie zuvor. Gerade ist er mit Gina von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, die beiden freuen sich auf ihr erstes Kind.
Doch ein überraschender Fund reißt Dühnfort aus seiner privaten Idylle. An einem nebligen Novembertag spüren Leichensuchhunde bei einer Polizeiübung den halb verwesten Körper einer jungen Frau auf. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur – ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses.
Dühnfort findet heraus, dass es sich um eine seit Jahren vermisste Frau handelt. Er stößt auf einen weiteren ungeklärten Mord und kommt so einem niederträchtigen Rachefeldzug auf die Spur, der noch lange nicht beendet ist. Denn wieder verschwindet eine Frau.

Inge Löhnig – Sieh nichts Böses
Verlag: List
448 Seiten
9,99 Euro

Montagsgedicht: Johann Wolfgang von Goethe – Der Rattenfänger


Ja, auch der liebe Goethe hat seine Gedanken zum Wahrzeichen meiner neuen Heimat niedergeschrieben.

Der Rattenfänger

Ich bin der wohlbekannte Sänger,
Der vielgereiste Rattenfänger,
Den diese altberühmte Stadt
Gewiß besonders nötig hat;
Und wären’s Ratten noch so viele,
Und wären Wiesel mit im Spiele;
Von allen säubr‘ ich diesen Ort;
Sie müssen mit einander fort.

Dann ist der gutgelaunte Sänger
Mitunter auch ein Kinderfänger,
der selbst die wildesten bezwingt,
Wenn er die goldnen Märchen singt.
Und wären Knaben noch so trutzig,
Und wären Mädchen noch so stutzig,
In meinen Saiten greif‘ ich ein,
Sie müssen alle hinter drein.

Dann ist der vielgewandte Sänger
Gelegentlich auch Mädchenfänger;
In keinem Städtchen langt er an,
Wo er’s nicht mancher angetan.
Und wären Mädchen noch so blöde,
Und wären Weiber noch so spröde;
Doch allen wird so liebebang
Bei Zaubersaiten und Gesang.

Rezension: Richard Dübell – Himmelfahrt


himmelfahrtGerade jetzt, wo das Wetter mal wieder macht was es will und der Regen die Oberhand hat, schnappt man sich gern mal ein Buch, um sich damit auf die Couch zu mummeln und in eine andere Welt abzutauchen. So durchforstete ich meinen SuB und stolperte über die ungelesene „Himmelfahrt“. Auch wenn das Buch bereits 2014 erschien, entschied ich mich dennoch für eine Rezension:

Regenfälle beherrschen den Süden Deutschlands. In Landshut schüttet es aus Eimern, die Isar ist zu einem reißenden Strom geworden und es droht ein Hochwasser ungeahnter Ausmaße. Weiterlesen

Buchtipp der Woche: Bryan Smith – Verrottet


verrottetIch möchte mal behaupten, dass alle Festa-Leser mindestens ein Buch von Bryan Smith im Bücherregal stehen hat. Mit seiner Vielfälltigkeit und Fantasie begeistert er und man will mehr oder man lässt es einfach nach dem ersten Buch. Mich konnte er bis jetzt, sagen wir, fast immer überzeugen und umso mehr sollte es uns Leser freuen, dass in ca. zwei Wochen das neueste Werk bei Festa erscheint.

Bryan Smith – Verrottet

Details:
Noah lebt in einer abgelegenen Berghütte an der Ostküste Amerikas. Seit Jahren hat er keinen anderen Menschen mehr gesehen, denn eine Zombie-Seuche hat fast alle dahingerafft. Die Einsamkeit ist so unerträglich, dass sich Noah in stummer Verzweiflung langsam um den Verstand säuft.
Doch als überraschend seine Schwester Aubrey mit ihrem Freund auftaucht, erwacht Hoffnung in Noah: Er hätte nie gedacht, dass sie noch lebt.
So entschließt er sich, nach Westen zu ziehen, um Lisa zu finden. Auf dem College war sie seine große Liebe. Ihr Foto trägt er immer noch bei sich. Wahrscheinlich ist sie längst tot, aber jetzt hat er endlich ein Ziel.

Wer sich ranhält, hat sogar noch die Möglichkeit das Buch zum Vorbestellerpreis von 12,00 Euro zu ergattern. Aber Erscheinungsdatum, dann der übliche Preis von 13,95 Euro.

Bryan Smith – Verrottet (VÖ: 26.06.2017)
384 Seiten
Festa Verlag
13,95 Euro

Verlosung: Daniel Cole – Ragdoll


RagdollNachdem mir ja das Buch sehr gut gefallen hat und Plätze in meinem Bücherregal heiß begehrt sind, möchte ich „Ragdoll“ gern unter euch Leseratten bringen.
Was ihr machen müsst?
Schickt mir einfach eine Mail mit vollständigem Namen bis zum 23.06.2017 an thrillerweltgewinnspiel@gmx.de und schreibt mir doch einfach, was euch am Lesen so fasziniert.
Der Gewinner wird dann per E-Mail benachrichtigt. Bitte beachtet auch die Gewinnspielregeln!
Ich wünsche allen viel Glück und ich freu mich auch über ein Like meiner Facebookseite!

Montagsgedicht: Charlie Chaplin – Selbstliebe


charlieAn seinem 70. Geburtstag, am 16.04.1956 trug Charlie Chaplin folgendes Gedicht vor. Ein Gedicht, das zum Nachdenken anregt.

Als ich begann mich selbst zu lieben, erkannte ich, dass Schmerz und emotionales Leid nur Warnzeichen dafür sind, dass ich dabei war gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das ist Authentizität.

Als ich begann mich selbst zu lieben, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden verletzen kann, wenn ich versuche ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass es nicht der richtige Zeitpunkt war und die Person nicht bereit dafür war, obgleich ich selbst diese Person war.
Heute nenne ich es Selbstachtung. Weiterlesen

Rezension: Daniel Cole – Ragdoll, Dein letzter Tag


RagdollIn London wird eine Leiche gefunden. Das Besondere?: Sie besteht aus sechs verschiedenen Personen. Während der Ermittlungen in diesem prekären Fall taucht eine Liste mit Namen auf. Die Namen der nächsten Opfer mit exaktem Todesdatum. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt, vor allem wenn man selbst ein Bestandteil dieser Liste ist, so wie Detective Wolf.

Ragdoll ist das Krimidebüt des britischen Schriftstellers Daniel Cole und was liegt da nicht näher, als London zu dem Ort des Geschehens zu machen.
Nach einer längeren Suspendierung aufgrund eines, sagen wir unüberlegten Zwischenfalls nach einem Gerichtsurteil, kehrt Wolf wieder in den Dienst zurück Weiterlesen