Rezension: Daniel Cole – Ragdoll, Dein letzter Tag


RagdollIn London wird eine Leiche gefunden. Das Besondere?: Sie besteht aus sechs verschiedenen Personen. Während der Ermittlungen in diesem prekären Fall taucht eine Liste mit Namen auf. Die Namen der nächsten Opfer mit exaktem Todesdatum. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt, vor allem wenn man selbst ein Bestandteil dieser Liste ist, so wie Detective Wolf.

Ragdoll ist das Krimidebüt des britischen Schriftstellers Daniel Cole und was liegt da nicht näher, als London zu dem Ort des Geschehens zu machen.
Nach einer längeren Suspendierung aufgrund eines, sagen wir unüberlegten Zwischenfalls nach einem Gerichtsurteil, kehrt Wolf wieder in den Dienst zurück und wird prompt mit einem sehr heiklen Fall konfrontiert. Gnadenlos beginnt Daniel Cole mit der Inszenierung und Drapierung der Leiche und hat mich von der ersten Minute an, durch die detaillierten Beschreibungen, in den Bann gezogen. Zunächst muss man sich als Leser mit den verschiedenen und sehr speziellen Charakteren auseinandersetzen und davon gibt es reichlich. Doch die Zusammenhänge werden schnell hergestellt, ohne groß auszuschweifen, so dass man der Geschichte sehr gut folgen kann und schnell mit den unterschiedlichen Charakteren warm wird. Natürlich setzt Cole mit dem Auftauchen der Liste das Highlight des Buches, denn spätestens ab dann fiebert man mit  und befindet sich hochkonzentriert und angespannt in der Mitte des Geschehens.
Den Charakter Wolf fand ich sehr klasse, sehr cool, er widersetzt sich den Regeln, macht seine Arbeit, so wie er möchte.  Sehr überzeugend und sympathisch fand ich auch Edmund, der Schüchterne, der sich mit den richtigen Ermittlungen und Hinweisen Bonuspunkte und Respekt sammelt und den Ruf der grauen Maus ablegen konnte. Das wünschte man sich heutzutage öfters auch im realen Leben, solche aufopfernden Helden.
Fiebernd las ich mich dem Ende des Buches entgegen und da knallte es noch einmal richtig und nachdem sämtliche Wendungen und Mutmaßungen mich völlig in die Irre leiteten, war das Ende dann dennoch logisch.

Fazit: Das Krimidebüt Ragdoll von Daniel Cole konnte mich absolut überzeugen. Kaum zu glauben, dass dies wirklich ein Erstlingswerk sein soll. Rasant, spannend, gute Charaktere, eine tolle Story und ein überraschendes Ende. Was will der Leser mehr? Ich freue mich auf weitere Werke.

Zum Abschluss möchte ich mich noch bei LovelyBooks bedanken, die mich mit diesem Buch überraschten. Ich erhielt ein Paket mit einer sehr schaurigen Karte, einer Schere und Klebeband, darunter verbarg sich das Buch. Über diese unerwartete Post hab ich mich sehr gefreut. Vielen Lieben Dank dafür!

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Buchinfo
Ragdoll – Dein letzter Tag – Daniel Cole
Broschiert – 480 Seiten – ISBN-13: 978-3548289199
Verlag: Ullstein Taschenbuch – Veröffentlichung: 27. März 2017
EUR 14,99

Hörprobe:

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Eine Antwort zu “Rezension: Daniel Cole – Ragdoll, Dein letzter Tag

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