Rezension: Markus Heitz – Totenblick


„Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters“totenblick

Ein Serienmörder treibt in Leipzig sein Unwesen. Seine Opfer werden so positioniert, dass sie berühmte Gemälde darstellen, auf das kleinste Detail wird geachtet. Am Tatort werden die Polizisten durch Zettelchen vor dem „Totenblick“ gewarnt. Zunächst werden diese belächelt und ignoriert, doch als die ersten aus den eigenen Reihen ums Leben kommen, nehmen ihre Kollegen die Spur auf und versuchen die Frage zu beantworten: Wie kann der Mörder wissen, wer den Totenblick zuerst auf sich zieht?

Bis jetzt habe ich Markus Heitz immer gemieden. Fantasy, Orks und Zwerge sind Dinge, mit denen ich nicht viel anfangen kann, außer bei Herr der Ringe. Doch ein Thriller darf es gern sein.
Der Klappentext klang vielversprechend, und bereits nach der ersten Seite gab es zwei Punkte, die mir gefielen: Die Geschichte spielt in Leipzig, und die erste erwähnte Person stolpert mitten in der Nacht aus dem Werk II von einem Solitary Experiment Konzert. Da ich im Mai diese tolle Stadt erst besucht hatte, wusste ich genau wo die Person sich befand; diese Band hatte ich ebenfalls erst im April gesehen.
Also befand ich mich sofort mitten im Geschehen, und die Geschichte ließ mich nicht wieder los. Die Hauptcharaktere sind alle sehr bildlich beschrieben, Hüne Löwenstein erschien mir immmer als Hulk Hogan vor Augen. Schade nur, dass die so lieb gewonnenen … Ich will ja nicht zu viel verraten. An einigen Stellen und von Wendungen war ich sehr überrascht und geschockt. So hatte das Buch nicht den üblichen Verlauf eines Thrillers, und das machte das Ganze interessanter, spannender und aufregender.
Wer „Oneiros“ bereits gelesen hat, trifft hier auf einen alten Bekannten: Bestatter Korff übernimmt eine kleine Rolle und unterstützt die Polizei in diesem schweren Fall.

Ich bin wirklich sehr begeistert von dem Werk, es hat sehr viel Spaß gemacht, es zu lesen, der Schreibstil und der Geschichtsverlauf haben es aber auch nicht schwer gemacht. Trotz der vielen mitwirkenden Charaktere, war ich zu keinem Zeitpunkt verwirrt, hatte auch nach kurzen Lesepausen noch den vollen Überblick.
Von mir aus kann Markus Heitz recht bald wieder einen Ausflug in das Thrillergenre machen.

5/5

Markus Heitz – Totenblick
Knaur Verlag
528 Seiten
€ 9,99
Hier bestellen!

Advertisements

4 Antworten zu “Rezension: Markus Heitz – Totenblick

  1. Mmh, mich schreckt Markus Heintz auch wegen der Gnome und Elfen ab, aber Totenblick muss ich dann wohl mal lesen.

  2. So, nachdem die Lesung in München auf den Oktober verschoben wurde, habe ich nun doch genug Zeit, das Buch vorher zu lesen. Es liegt hier schon bereit und ich bin seeeehr gespannt.

  3. Pingback: Lesung: 20.10.2013 Sebastian Fitzek und Markus Heitz im Rahmen des Krimifestivals München | Thrillerwelt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s