Filmreview: Dampfnudelblues (Kinostart: August 2013)


DampfnudelbluesDer Blues

„Stirb Du Sau!“ steht in roten Buchstaben an der Hauswand des Schuldirektors Höpfl von Niederkaltenkirchen geschrieben. Er erstattet Anzeige und taucht für ein paar Tage ab. Kurz nach seiner Rückkehr wird der Direktor zerstückelt auf den Bahngleisen gefunden. An Selbstmord glaubt der örtliche Polizist Franz Eberhofer nicht und startet trotz Verbot seine eigenen Ermittlungen.

 Wer, so wie ich, die liebenswerten Geschichten des jungen Dorfpolizisten Franz Eberhofer von Rita Falk gelesen hat, der kann sich es einfach nicht entgehen lassen, sich die Verfilmung des zweiten Teils „Dampfnudelblues“ im Kino anzusehen.
Natürlich interessierte mich brennend: Wie wurden die Charaktere besetzt? Sind sie authentisch? Habe ich sie mir während des Lesens schon so vorgestellt? Und muss ich genauso oft lachen und schmunzeln?
Den ersten Schmunzler gab es gleich am Anfang, gemütlich bayrisch und entspannt steht der Franz mit dem Höpfl vor dessen Haus und begutachtet die Schmiererei am Haus. So frei nach dem Motto: „Komm ich heut nicht, komm ich morgen.“ Irgendwie hatte ich mir den Eberhofer ein bisschen älter vorgestellt, aber die Rolle ist gut besetzt und gefällt mir trotzdem. Wahnsinnig lachen musste ich beim Flötzinger. Aber da verrate ich nichts, dass muss sich jeder selber anschauen. Franz Vater kommt, meiner Meinung nach im Film noch sympathischer rüber und gibt dem Film noch den extra Witz und Charme. Genau wie die liebe Oma, die aber nicht ganz so tatterig wirkt, wie im Buch. Und leider fehlt auch Ludwig, der Kuschelhund.
Insgesamt hat die Produktion das Buch sehr gut umgesetzt, teils leider ein wenig zu langatmig. Die Zeit im Kino kam mir dadurch wie Stunden vor und ich ersehnte mir das Ende herbei. Gut, wenn man die Geschichte kennt, dann weiß man ungefähr wie lang es noch dauert. Die Rollen sind sehr gut besetzt und konnten mich durch die Reihe weg überzeugen.

Fazit: Gelungene Umsetzung des Buches, die durch die langatmigen Passagen gegen Ende hin ein wenig langweilig wurde. Die Charaktere hingegen versprühen Charme und Authentizität. Ich hab oft geschmunzelt und mich amüsiert. Wie gesagt: Für alle Rita Falk und Eberhofer Fans ein Muss!

4/5

Originaltitel: Dampfnudelblues
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2013
Länge: 91 Minuten
Regie: Ed Herzog
Romanvorlage: Rita Falk

Darsteller:

Sebastian Bezzel: Franz Eberhofer
Simon Schwarz: Rudi Birkenberger
Ilse Neubauer: Oma Eberhofer
Eisi Gulp: Papa Franz Eberhofer

u.v.m.

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