Rezension: Brian Keene – Eine Versammlung von Krähen


Rette Deine Seele

Brinkley Springs ist eine kleine, ruhige Stadt. Für viele der Einwohner zueine_versammlung_von_kraehen_thriller ruhig. Sie kehren ihr den Rücken zu und ziehen in die großen Metropolen. Die Verbleibenden sagen Brinkley Springs liege im Sterben und sie wissen gar nicht, wie recht sie damit haben, denn fünf dunkle Gestalten, als Krähen getarnt, haben sich versammelt um der Stadt endgültig das Leben zu nehmen. Mit Widerstand rechnen die Wesen nicht, doch bald werden sie eines Besseren belehrt.

Eine Versammlung von Krähen ist mein erstes Buch des Autors Brian Keene und da der Festa Verlag immer sehr gute Happen an seine Leser verteilt, war mir klar, dass ich mit diesem Buch nichts falsch machen konnte. Der Klappentext versprach neben Horror auch Mystik und Fantasy. Normalerweise nicht unbedingt meine Lieblingsgenre, doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Interessiert und gebannt flog ich über die Einführung und die ersten Kapitel und war mitten im Geschehen in Brinkley Springs dabei. Ich fühlte mich als ein Teil der Stadt, konnte die Angst der Einwohner spüren, ebenso die Kraft und Macht, die von den dunklen Wesen ausging. Dramatisch schildert Keene das Bangen der Bewohner um ihr Leben. Bei jedem der erwähnt wurde wünschte ich mir sie könnten entkommen. Bei den grausamen Morden, die wirklich sehr makaber und bösartig sind, schwand die Hoffnung recht schnell dahin.
Der Hauptprotagonist Levi, der als Einziger dem Bösen die Stirn bieten kann, ist so der klassische Held. Selbst kämpft der mit einem harten Schicksal, lässt kaum Leute an sich ran. Ein Einzelkämpfer, der stark scheint, aber die Unsicherheit nicht immer verbergen kann und vielleicht ein bisschen mehr Glück als Verstand hat.
Keenes Schreibstil ist sehr flüssig und dynamisch. Es geht kontinuierlich voran, mit kleinen Schritten tastet sich der Leser vorwärts und man wird nicht auf den letzten Seiten mit Ereignissen erschlagen. Das Mystische wurde für mich in der richtigen Menge verpackt, zu viel davon hätte mich das Buch sicherlich zur Seite legen lassen. Doch so konnte ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen und nutzte jede freie Minute um Levi und den anderen die Daumen zu drücken.
Fazit: Brian Keene hat eine Art zu schreiben, die mich sehr fasziniert hat. Spannung, Horror und ein bisschen Fantasy haben mich sehr begeistern können. Gerade mit dem Mystischen gibt er diesem Werk eine spezielle Note. Ein tolles, außergewöhnliches Buch! Tatsächlich kann man ihn mit ein bisschen Dean Koontz und ein wenig Richard Laymon vergleichen. Ich freue mich bereits jetzt schon auf das nächste Buch von Brian Keene.

Zum Autor:

Geboren wurde Brian Keene 1967. Der in Deutschland noch relativ unbekannte Autor konnte bereits zweimal den begehrten Bram Stoker Award gewinnen. 2001 erhielt er die Auszeichnung für das nicht-fiktionale Werk Jobs in Hell, 2003 für seinen Debüt-Roman The Rising, eine post-apokalyptische Zombie-Story. Das erste in deutscher Sprache erschienene Buch ist eine Sammlung von Kurzgeschichten mit dem Titel Angst vor dem Sturz, (im Original Fear Of Gravity). Die deutsche Ausgabe erschien 2006 bei Eloy Edictions. Die deutsche Erstveröffentlichung von The Rising und dessen Fortsetzung City of the Dead erschien im Dezember 2006 als Sammelband unter dem Titel Das Reich der Siqqusim – Auferstehung & Stadt der Toten beim Otherworld Verlag. (Quelle: Wikipedia)

5/5

Brian Keene – Eine Versammlung von Krähen

Festa Verlag (Mai 2013)
352 Seiten

€13,95 Euro Leseprobe

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