Rezension: Ulissa Quick – Raumschiff Ecstasy 1.1: Vorspiel und Raumschiff Ecstasy 1.2: Sexvampire


Unendliche Weiten und Tiefen

1.1: Vorspiel

Offizierin Anka Vulvic erweist sich als Jahrgangsbeste an der Akademie der Kopulationsflotte. Sie trägt das Domabzeichen in Rot und ist erfolgreich in weltweiten Sexualwettbewerben. Der Admiral der Flotte hat einen besonderen Auftrag für die junge Frau: Sie wird Kapitän des Raumschiffes Ecstasy. Mit weiteren Offizieren soll sie in die Tiefen des Weltalls vordringen, neue Lebensformen entdecken, ihre sexuellen Vorlieben erforschen und mit ihnen kopulieren.

Quelle: Homepage Raumschiff Ecstasy

„Willkommen bei der unartigsten Science Fiction Serie aller Zeiten.“
Dieser Satz und die ersten gelesenen Eindrücke und Bewertungen verleiteten mich den ersten Teil bei Amazon herunterzuladen. Ich las die ersten Seiten und Kapitel und war gefangen in einer besonderen, reizvollen aber auch sehr verrückten Welt. Die Idee der Geschichte faszinierte mich. Wie kommt man nur auf solche Gedanken? Ich möchte kurz auf die Charaktere eingehen, um deutlich zu machen, mit welcher Fantasie sich der Leser auseinandersetzen muss:
Anka Vulvic – Die bisexuelle Streberin, welche mit besonderen Techniken anscheinend Männlein und Weiblein um den Finger wickeln kann.
Cat – die Katzenfrau, die erste Offizierin und Dienerin der Mistress Vulvic. Sie setzt ihren langen Katzenschwanz beim Kopulieren ein.
Dr. Ludwig Tittengruber – Ja, bei dem Namen musste ich erst einmal den Kopf schütteln, noch einen dämlicheren Namen hätte die Autorin nicht wählen können. Und dann ist er auch noch Bayer und unterrichtet an einer Universität in München praktische Sexualpsychologie.
McCock – Der Schotte, der unter seinem Rock ein gewaltiges Geschlechtsorgan verbirgt, aber leider schwul ist.
Derek „Butt“ – Der junge Schwulone, ja Schwulone, dient auch als Offizier an Board und nicht nur als Offizier.

Diese Crew macht sich also auf den Weg in das Universum mit dem Raumschiff Ecstasy, um Wesen zu erforschen und durch Kopulation Energie für das Schiff zu gewinnen.

Ich muss sagen, es war sehr interessant der Story zu folgen. Die Sexszenen sind sehr ausführlich beschrieben und von „normalem“ Hetero-, Blümchensex bis hin zu BDSM ist alles vorhanden. Die Seiten lesen sich fließend. Man kann einfach nicht aufhören mit dem Lesen, weil man wissen möchte, wie es weiter geht und welche Fantasien die Autorin noch so parat hält. Kleine Abstriche muss ich allerdings machen. Es hätte vielleicht noch einmal jemand Korrektur lesen müssen, denn es haben sich schon hin und wieder ein paar Rechtschreibfehler eingeschlichen. Mir hat auch nicht gefallen, dass Dr. Tittengruber nur sporadisch im Dialekt spricht. Hier hätte ich mir wirklich eine durchgehende Sprache gewünscht, das hätte noch mehr den Witz an der ganzen Geschichte erhöht.
„Raumschiff Ecstasy“ ist mal ein völlig anderer Zeitvertreib, der mit weiteren Fortsetzungen sicherlich noch ausbaufähig ist. Aber allein die Idee verdient schon mal fünf Sterne.

Und somit komme ich zum zweiten Teil der Geschichte.

1.2: Sexvampire

Anka Vulvic ist mit ihrer Crew im Weltall unterwegs. Sie wissen aber nicht, dass sie verfolgt werden von Sexvampiren. Diese sind auf die Energie des Schiffes aus und können durch Wandlung der Gestalt ihr Äußeres verändern und somit jede Person verkörpern, die den Crewmitgliedern am Nächsten stehen oder in deren Vergangenheit eine Rolle spielten.

Quelle: Homepage Raumschiff Ecstasy

Auch im zweiten Teil spielen alle altbewährten Personen wieder mit und erleben diverse sexuell aufregende Kontakte untereinander. Was die Sexvampire noch mit der Crew veranstalten, das muss der eventuell neugierig gewordene Leser selber herausfinden. Zuviel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.
Die Fortsetzung liest sich auch wieder flüssig und spannend, die Autorin setzt erneut viel Wert auf detaillierte Beschreibungen, die, glaube ich, keinen Leser kalt lassen. Und mit dem offenen Ende, das einen kleinen Bruchteil davon verrät wie es weitergehen könnte, schafft sie es auch die Neugierde für den dritten Teil zu wecken.

Fazit: Die Geschichte um das Raumschiff und die Crew ist wirklich unartig, verrückt, spacig und vor allem sehr erotisch. Wer mal etwas anderes lesen möchte, in dem viel Liebe und Leidenschaft der Autorin steckt, und die ganze Sache auch nicht zu ernst sieht und nimmt, der sollte ein paar Klicks tätigen und sich verführen lassen.

Viele interessante Sachen, wie zum Beispiel die Ecstasypedia, gibt es auf der Raumschiff Ecstasy Hompage.

Raumschiff Ecstasy
1.1: Vorspiel
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 230 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 41 Seiten
Verlag: eBookfaktur.de; Auflage: 2 (3. September 2012)
0,99 Euro

Amazon

Raumschiff Ecstasy
1.2: Sexvampire
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 451 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 42 Seiten
Verlag: eBookfaktur.de; Auflage: 1 (7. Oktober 2012)
1,49 Euro

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